Grillbarometer

March 10th, 2010

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barbecue

Southern Foodways Alliance@flickr

Wenn die Grillsaison startet kann so mancher mit einem selbst gebauten Grill aufwarten. Dieser ist einfach zu bauen mit wenigen Hilfsmitteln. Dies ist sogar ohne Mauern möglich. Zum Beispiel mit einem Gabionen-Grill. Dafür verwendet man geeignete Drahtkörbe, die bei einem Zaunhersteller oder Drahtverarbeiter erhältlich sind. Genauso gut bieten heutzutage Baumärkte diese Materialien an. Drahtboxen von ungefähr 3,5 Millimeter Dicke, mit Zinkaluminium beschichtete Stahldrähte sind in verschiedenen Größen erhältlich. Diese sind dann wirklich kinderleicht und sehr schnell montiert und lassen sich demnach noch flexibel mit unterschiedlichem Steinmaterial oder Erde befüllen. Man benötigt zwei ungefähr 100 x 50 x 50 cm große Betafence-Gabionen und für die Verbindung der Drahtgitter verzinkten Draht mit einem Durchmesser von ungefähr 1 mm. Die Gabionen werden mit dem Draht montiert und an einzelne Verbindungspunkte mit kurzen Drahtstücken eng zusammen gedreht. Die Aussparungen für den einzubauenden Grill abmessen. Entsprechende Teile werden mit einem Bolzenschneider aus der Gittermasse getrennt und dann als Boden- oder Seitenteile wieder mit Draht befestigt.  Alles ausrichten und mit großen Steinen befüllen. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass die Steine möglichst dicht geschichtet werden. Somit gibt es keine Hohlräume. Zwei Gabione zurichten, auf die untere setzen, beide Teile fest mit Draht verbinden und die restlichen Steine auffüllen. Spannanker einsetzen. Das dient der Stabilität. Zum Schluss kann die Feuerschale ein gehangen werden. Somit steht einem Grillspaß nichts mehr im Weg. Und mit Sicherheit ist dieser Grill ein wahrer Hingucker.

Der Sommer ist vorbei und damit auch die wunderschönen Grillabende mit Freunden, doch das muss nicht sein, denn auch wenn das Outdoor Feeling fehlt, kann man auch im Winter wunderbar drinnen grillen.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Möglichkeiten, um auch den Grillgenuss im heimischen Wohnzimmer oder Esszimmer zu genießen. Weitverbreitet ist hier der Elektrogrill. Einfach auf den Tisch gestellt, Wasser in die Auffangschale gefüllt und eingesteckt. Durch die eingelegte Heizspirale entsteht schnell und effektiv die richtige Grillhitze und man kann wesentlich geruchsärmer grillen, als zum Beispiel mit einem Kohlegrill. Doch werd es etwas ausgefallener haben möchte, kann natürlich auch das Raclette benutzen. Unter der heissen Platte ist Platz für kleine Pfannen, die man nach Belieben mit Gemüse und Beilagen füllen kann. Oben auf der heissen Metallplatte kann man ohne Fett sein Bratgut wunderbar grillen, natürlich fehlt auch hier, der typische Rauchgeschmack, aber das wird man noch verkraften können.

Eine weitere, wenn auch nicht ganz so gesunde Möglichkeit, ein wenig den Grillgenuss auch im Winter zu genißen, ist Fondue. Dabei wird das jeweilige Grillgut in kleinen Stücken in heisses Fett getaucht und, nachdem es gar ist, aus dem siedenden Fett genommen und verzehrt. Hierbei ist aber zu beachten, dass durch den offenen Fettopf, es zu Spritzern kommt und auch der “richtige” Grillgenuss nicht erreicht werden kann.

Für wahre Freunde, die auf das Grillen auch in den kalten Monaten nicht verzichten wollen, bieten Elektrogrill und Raclette eine sinnvolle Alternative.

Ein riesen Grill

Ein riesen Grill

Es ist Wochenende, die Sonne scheint und schon gehen die Grills in ganz Deutschland an. Was gibt es Schöneres? Nicht umsonst ist das Grillen einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Es gibt sogar schon eigene Grillmeisterschaften, auf denen Griller ihr Können beweisen.

In fast jedem Haushalt findet man daher einen Grill oder manchmal sogar mehrere. Dabei merkt der Griller aber schnell, dass Grill nicht gleich Grill ist, und es gar nicht so einfach ist, den richtigen zu finden bei der schier unendlichen Auswahl an Modellen. Wie beim Essen auch, ist die Auswahl des Grills reine Geschmackssache. Dennoch lassen sie grob gesehen in der letzten Zeit zwei Trends bezüglich der Vorlieben der Deutschen erkennen. Einerseits geben die Deutschen immer mehr Geld für ihr Grillvergnügen aus und leisten sich durchaus teure Modelle, wie Edelstahlgrills oder Kamingrills und verwandeln damit ihre Terrasse in eine richtige kleine Outdoorküche. Auf der anderen Seite entscheiden sie!

Auch die Deutschen auch sehr oft für das genaue Gegenteil, wie zum Beispiel Einweggrills oder Campinggrills, da diese ideal für ein spontanes Grillen sind, egal an welchem Ort. Dabei spielt der Preis oft gar keine so große Rolle. Gute Modelle findet man in jeder Preisklasse. Auch an Formen, Größen oder Marken ist alles möglich. Eine der beliebtesten Marken in Deutschland sind wohl die Grille von Weber-Grill, vor allem der Kugelgrill ist hier sehr gefragt.
Ein weitere sehr beliebte Form ist der sogenannte Säulengrill. Dieser besitzt einen Kamineffekt, durch den die Luft nach oben und durch die Kohle gezogen wird. Dadurch glüht die Kohle in kürzester Zeit durch und sorgt für ein optimales Grillergebnis. Aber nicht mehr alleine Holzgrills sind zur Zeit sehr gefragt, sondern auch immer mehr Elektro- und Gasgrills. Besonders beliebt sind zur Zeit auch die sogenannten Smoker-Grills. Mit diesem Grill ist mehr als nur das reine Grillen möglich. Hier kann man sowohl direkt oder indirekt grillen. Auch das Backen, Räuchern und das Kochen ist mit diesem Modell möglich. Er ist damit der perfekte Allrounder, ist dafür im Preis doch etwas teurer.
Für welches Modell man sich dann letztlich entscheidet spielt aber eigentlich egal. Wichtig ist nur der Spaß am Grillen.

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