Grillbarometer

September 3rd, 2010

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Die Grillparty ist geplant und ausreichend Fleisch ist bereits eingekauft. Häufig stellt sich nun noch die Frage, welche Getränke am besten zum Gegrillten geeignet sind. Eine Basis an alkoholfreien Getränken ist natürlich eine wichtige Grundvoraussetzung. Neben Mineralwasser sollten Cola, Limonade und Säfte vorhanden sein. Das trinken zumindest die Kinder und die Autofahrer gern zu ihrem gegrillten Fleisch oder Würstchen. Zu einem deftigen Nackensteak oder einer Bratwurst passt immer gut ein Bier. Gerade bei warmem Sommerwetter bietet sich ein helles Bier an, das dann gern auch mit weißer Limonade zu einem Alster oder Radler gemischt werden kann. Vor allem Frauen, die häufig kein Bier mögen, sind von der gemischten Variante begeistert, denn der herbe Geschmack des Bieres wird durch die süße Limonade verringert. Werden edlere Fleischsorten wie Rindersteaks oder Schweinefilet gegrillt, passt auch gut ein Wein zum Essen. Zu einem saftigen Rindersteak passt gut ein trockener Rotwein. Zu Schwein oder Geflügel hingegen kann man auch gern einen Roséwein probieren. Dieser hat im Sommer den Vorteil, dass er leichter wirkt als ein trockener Rotwein. Generell sollte eine gute Auswahl an Getränken vorhanden sein, denn so wie jeder seine Vorlieben bei der Wahl des Fleisches hat, werden sich auch die Geschmäcker bei den Getränken immer wieder unterscheiden.

Nichts einfacher als das, gehen doch die Mittel zum Entfernen von Grillrückständen von überlieferten Hausrezepten bis hin zu hochdosierten Reinigungsmitteln. Sicherlich haben alle am Ende ihren Erfolg zu verbuchen. Hier sollen jedoch ausschließlich die bekanntesten und effektivsten vorgestellt werden.

Methode 1: Das Grillrost über Nacht auf feuchten Rasen legen.

Die günstigste Methode. Wird jedoch dadurch verkompliziert, wenn der benötigte Rasen nicht vorhanden ist. Außerdem lässt sich ausschließlich das Rost reinigen, nicht das Kohlebecken. Kostenfaktor: Umsonst.

Methode 2: Feuchtes Zeitungspapier.

Ähnlich wie Methode 1, jedoch besser für Wohnungsinhaber geeignet. Einfach das Rost in feuchtes Zeitungspapier einschlagen und über Nacht einwirken lassen. Mit dem Kohlebecken verfährt man ähnlich. Feuchtes Papier in das vorher grob entleerte Becken legen und einwirken lassen. Alle Rückstände lassen sich in der Regel problemlos am nächsten Tag entfernen. Kostenfaktor: 1,20€ für die Zeitung

Methode 3: Backofenspray / -reiniger

Einsprühen, einwirken, abwaschen, fertig. Riecht stark und brennt mitunter in den Augen. Kostenfaktor: je nach Marke ab 5 € und reicht für mehrere Anwendungen.

Methode 4: Drahtbürste ,heißes Wasser und Schwamm

Macht leider viel Dreck und ist zeitaufwenig auch wenn das Ergebnis überzeugt. Die Drahtbürste sollte Messingborsten haben, da diese etwas weicher sind. Kostenfaktor: 2,50€ für Bürste und Schwamm.

Grillen gehört mittlerweile zu jedem Sommer dazu, aber was wenn der Winter kommt oder man über keinen Garten verfügt? Möglicherweiße bietet sich noch der Balkon. Hier ist es praktisch, wenn dieser überdacht ist und vor Witterung schützt, dass auch im Winter oder gar bei Regen gegrillt werden kann, ohne einen Grillausfall befürchten zu müssen. Allerdings sind Balkone oft sehr klein gehalten, gerade in Mehrfamielienhäusern bieten sie nicht sehr viel Platz. Dies kann schnell zu Risieken wie Entzündung umliegender Gegenstände führen und den  Schutz beim Grillen reduzieren. Ein weiteres Problem sind umliegende Nachbarn,  zum Beispiel des gleichen Hauses. Übermieter könnten sich über den Rauch beschweren. Allerdings ist hier das Recht beim Griller. Ein generelles Grillverbot gibt es nur in Einzelfällen. Sie sollten jedoch darauf achten, dass die Rauch und Lärmbelastung (Grillpartys)  nicht zu gravierend ist, denn dann hat der betroffene das Recht wegen zu starker Rauchbelastung oder Ruhestörung zu klagen. Der beste Weg ist also, Toleranz zu zeigen und sich eventuell vorher mit den Nachbarn abzusprechen. Außerdem sollten sie Sicherheitsmaßnahmen treffen, dass es gar nicht erst zu einem übergreifenden Brand kommen kann. Wenn Sie auf eine offene Flamme verzichten wollen, bietet sich die Möglichkeit des elektronischen Grills an, aber am besten schmeckt´s doch  immer noch auf dem traditionellen Holzkohlegrill. Mit ein bisschen Vorbereitung sollte dem Grillspaß also zu keiner Jahreszeit etwas im Wege stehen.

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