Grillbarometer

March 10th, 2010

Wer nicht immer wieder auf die altbekannten Fertigsoßen zum Grillen zurückgreifen möchte, oder seinen Gästen etwas besonderes zum Grillfleisch bieten möchte, der stellt seine Grillsoßen selbst her. Das muss weder aufwendig noch kompliziert sein. Man benötigt lediglich ein paar Grundzutaten mit denen man verschiedene Soßenvarianten zaubern kann und der Rest bleibt der eigenen Fantasie und dem persönlichen Geschmack überlassen.
Sahne, Crème fraîche, Schmand, Quark, Essig und Öl (kann auch gerne aromatisiertes Öl sein) als Grundsubstanz.

Zucker, Salz, Ketchup, Senf, Honig, Tomatenmark und verschiedene Kräuter und Gewürze um die Geschmacksrichtung zu bestimmen.

Zwiebeln, Knoblauch, Chillischoten, Ingwer und verschiedene Sorten Obst und Gemüse, die entweder gerieben oder in möglichst kleine Würfel geschnitten werden.
Die meisten Zutaten wird man sowieso im Haus haben, und den Rest besorgt man beim Einkauf von Grillfleisch und Grillkohle.

Und dann kann man die eigene Küche zum Experimentierlabor erklären und sich verschiedene Geschmacksrichtungen überlegen und am Ende probieren was dabei herausgekommen ist.

Vielleicht eine süße Senfsoße mit Ingwergeschmack, eine scharfe Chili-Tomatensahnesoße mit feiner Knoblauchnote, ein Kräuterquark-Knoblauch Dip oder ein asiatisches Bananencurry das es nirgendwo zu kaufen gibt.
Manche der selbst hergestellten Grillsoßen wird sie am Ende selbst mit einem außergewöhnlichen Geschmack überraschen.

Auf jeden Fall aber werden Sie beim Grillfest bei den Gästen mit diesen Soßen Pluspunkte gewinnen.

Grillen gehört mittlerweile zu jedem Sommer dazu, aber was wenn der Winter kommt oder man über keinen Garten verfügt? Möglicherweiße bietet sich noch der Balkon. Hier ist es praktisch, wenn dieser überdacht ist und vor Witterung schützt, dass auch im Winter oder gar bei Regen gegrillt werden kann, ohne einen Grillausfall befürchten zu müssen. Allerdings sind Balkone oft sehr klein gehalten, gerade in Mehrfamielienhäusern bieten sie nicht sehr viel Platz. Dies kann schnell zu Risieken wie Entzündung umliegender Gegenstände führen und den  Schutz beim Grillen reduzieren. Ein weiteres Problem sind umliegende Nachbarn,  zum Beispiel des gleichen Hauses. Übermieter könnten sich über den Rauch beschweren. Allerdings ist hier das Recht beim Griller. Ein generelles Grillverbot gibt es nur in Einzelfällen. Sie sollten jedoch darauf achten, dass die Rauch und Lärmbelastung (Grillpartys)  nicht zu gravierend ist, denn dann hat der betroffene das Recht wegen zu starker Rauchbelastung oder Ruhestörung zu klagen. Der beste Weg ist also, Toleranz zu zeigen und sich eventuell vorher mit den Nachbarn abzusprechen. Außerdem sollten sie Sicherheitsmaßnahmen treffen, dass es gar nicht erst zu einem übergreifenden Brand kommen kann. Wenn Sie auf eine offene Flamme verzichten wollen, bietet sich die Möglichkeit des elektronischen Grills an, aber am besten schmeckt´s doch  immer noch auf dem traditionellen Holzkohlegrill. Mit ein bisschen Vorbereitung sollte dem Grillspaß also zu keiner Jahreszeit etwas im Wege stehen.

Eine eigentlich sehr einfache Frage mit der sich aber sehr viele schwer tun. Was benötige ich zum Grillen?
Also erst mal sollte man sich Grillkohle beschaffen, je nach der Größe des Grilles sollte auch die entsprechende Menge in den Grill rein geschüttet werden. Dabei sollte man natürlich die bestimmte Menge an der Verpackung nachlesen. Um die Grillkohle anzuzünden, sollte man einen Grillanzünder verwenden, die gibt es als kleine weiße Würfel oder auch als Spiritus. Ein kleiner Fecher um das Feuer an zu wedeln wäre vorteilhaft; um die Kohle umzuplatzieren wäre eine Zange auch von Bedeutung.
Jetzt zum wichtigeren Teil, das Essen.
Als Fleisch sollten vor allem Koteletts, Schweinefilets, Spareribs, Frikadellen, Spieße mit Fleischstücken angeboten werden. Dazu kleine Beilagen mit Pilzen, Paprika und Zwiebel.
Fisch sollte auf keinen Fall fehlen, es können ruhig Forellen, Heringe, Makrelen auf dem Speiseplan stehen.
Als Beilagen empfiehlt sich und sollte niemals fehlen, Salat. Salat kann in verschiedenen Arten gemacht werden, Eisberg- oder auch Kopfbergsalat empfiehlt sich da. Wie gewohnt sollten die Pell- oder Folienkartoffeln nicht fehlen, natürlich mit Kräuterquark.
Getränke sollten reichlich vorhanden sein. Dabei sollte man darauf achten, das etwas für jedes Alter dabei ist. Cola, Fanta, Bier, Wasser oder auch Wein bieten schon eine große Auswahlmöglichkeit.

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