Sobald das Wetter schöner wird, holen viele den Grill aus dem Keller und freuen sich auf ein geselliges Grillfest mit Freunden oder der Familie. Bei der Wahl des richtigen Grills, entscheiden sich die meisten für den konventionellen Holzkohle Grill. Natürlich fällt bei diesem Gerät der Aufwand etwas höher aus als bei neumodischen Elektrogrills. Jedoch erzielt man mit der Holzkohle eine erstklassiges und einzigartiges Aroma.
Um die perfekte Glut zu erzielen, muss natürlich als erstes die Holzkohle angezündet werden. Nicht selten kann man aus den Medien diverse Grillunfälle entnehmen, die auf Fahrlässigkeit beim Anzünden zurückzuführen sind. Solche Unfälle, die oft schwere Verbrennungen zur Folge haben, lassen sich aber durch andere und sichere Anzündmethoden fast komplett ausschließen.
Jede Methode, bei der chemische Brandbeschleuniger zum Einsatz kommen, kann zu brenzlichen Situationen führen. Daher ist es zu empfehlen, andere Materialien als Grillanzünder zu verwenden, die nicht hochprozentigen Alkohol enthalten.
Eine Art den Grill sicher anzuzünden, besteht darin Eierkartons als Brandbeschleuniger zu nutzen. Selbstverständlich brennen diese nicht so schnell wie industrieller Brandbeschleuniger, sind dafür sicherer und umweltfreundlicher. Etwa 8 bis 10 Eierkartons dürften reichen um die Holzkohle in Brand zu setzen. Um die Prozedur etwas zu beschleunigen können die Eierkartons mit Salatöl bestrichen werden. Salatöl brennt hervorragend, jedoch besteht nicht die Gefahr einer Explosion.
Diese Art das heimische Grillfest zu starten ist zwar nicht die schnellste aber so ziemlich die sicherste, die derzeit von vielen Grillmeistern angewendet wird.
Auf mittelalterlichen Festen findet man viele unterschiedliche Gestalten aus den vergangen Jahrhundert wieder. Gaugler, Ritter, feine Damen, aber auch der gemeine Pöbel ist dort auf zu finden und nimmt uns mit in eine andere Zeit. Man vertreibt sich die Zeit dabei mit vergessenen Spielen, kann Schmuck und Kleidung erwerben, aber auch uralten Liedern lauschen und zum Rhythmus dieser mit seinen Liebsten und Bekannten tanzen.
Dabei steigt einem häufig der Duft von Gebratenen in die Nase. Spanferkel werden über dem Feuer gebraten und Fleischspieße werden gegrillt. Die Spieße werden dabei mit Knoblauch und anderen Kräutern stark gewürzt. Dazu gibt es häufig Brot, Käse und Kartoffeln. Aber auch Dips aus Quark, welche sehr pikant sind, dürfen bei solch einen üppigen Mahl nicht fehlen.
Dazu wird Met, der auch Honigwein genannt wird, ausgeschenkt. Häufig wird dieser traditionell in Trinkhörnern angeboten und rundet das Essen genüsslich ab. Met ist ein wohltuender Trank aus Honig und Wasser, der schon seit Jahrhunderten zu Festen gehört. Dabei gibt es unterschiedlichste Variationen, denn Gewürze und Früchte können den Geschmack verfeinern. Da Honigwein, wie sein Name schon deutlich macht, ein alkoholisches Getränk ist, steigert jedes Glas die Stimmung. Jedoch sollte Vorsicht geboten werden, denn Met besitzt ca. 17 Promille. Dabei kann Met warm oder kalt getrunken werden und ist somit ein Getränk für jede Jahreszeit. Dies ist ein kleiner Einblick, wie man die gelassene und fröhliche Stimmung mittelalterliche Feste genießen und feiern kann. In diesem Sinne, schenkt ein!
Grillen gehört mittlerweile zu jedem Sommer dazu, aber was wenn der Winter kommt oder man über keinen Garten verfügt? Möglicherweiße bietet sich noch der Balkon. Hier ist es praktisch, wenn dieser überdacht ist und vor Witterung schützt, dass auch im Winter oder gar bei Regen gegrillt werden kann, ohne einen Grillausfall befürchten zu müssen. Allerdings sind Balkone oft sehr klein gehalten, gerade in Mehrfamielienhäusern bieten sie nicht sehr viel Platz. Dies kann schnell zu Risieken wie Entzündung umliegender Gegenstände führen und den Schutz beim Grillen reduzieren. Ein weiteres Problem sind umliegende Nachbarn, zum Beispiel des gleichen Hauses. Übermieter könnten sich über den Rauch beschweren. Allerdings ist hier das Recht beim Griller. Ein generelles Grillverbot gibt es nur in Einzelfällen. Sie sollten jedoch darauf achten, dass die Rauch und Lärmbelastung (Grillpartys) nicht zu gravierend ist, denn dann hat der betroffene das Recht wegen zu starker Rauchbelastung oder Ruhestörung zu klagen. Der beste Weg ist also, Toleranz zu zeigen und sich eventuell vorher mit den Nachbarn abzusprechen. Außerdem sollten sie Sicherheitsmaßnahmen treffen, dass es gar nicht erst zu einem übergreifenden Brand kommen kann. Wenn Sie auf eine offene Flamme verzichten wollen, bietet sich die Möglichkeit des elektronischen Grills an, aber am besten schmeckt´s doch immer noch auf dem traditionellen Holzkohlegrill. Mit ein bisschen Vorbereitung sollte dem Grillspaß also zu keiner Jahreszeit etwas im Wege stehen.